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Es gibt solche und solche

… z.B. Tage!

Ach nee … ähecht? … wie neu! – Stimmt, isses nicht.

Und es gibt welche, die kennt jeder, da läßt sich nix mehr umdrehen, so sehr man auch bemüht ist. Dennoch: mit jedem Fuß aus dem Bett raus entscheidet jede/r selbst, mit welchem Gefühl er/sie diesen Tag zumindest beginnen will. Das ist die erste Herausforderung. Speziell zu dieser Jahreszeit überlege ich mir persönlich so ungefähr jeden Tag, weshalb ich diese Mutprobe überhaupt annehmen sollte, wenn es mir doch unter meiner überdimensionalen Bettdecke mehr als großartig geht: es ist gemütlich warm in der horizontalen Position und ich kann mich meinen Träumen hingeben. Also, bitte?!

Da ich zu der auserwählten Bevölkerungsschicht gehöre, die den Wechsel von horizontal zu vertikal als Notwendigkeit betrachtet ob der monatlichen Mietzahlungen (nur um mal ein kleines Beispiel zu nennen), grummel ich und sage dann aber abrupt JA! Weil ich mir überlege und fast platze vor Neugier, was dieser Tag, meint diese Vielzahl von Stunden, mir zu bieten hat, welche Überraschungen ich erlebe, auf welche Menschen ich treffe, und was ich durch sie Neues erfahren werde.

Mit diesem Gedanken wird oft zuerst -also auf jeden Fall gern genommen nach weniger als fünf Stunden Schlaf- in die Küche gerannt, obwohl man  wirklich dringend und unbedingt aufs Klo wollte. Nun ist es nicht so, dass ich in einem Schloss wohnen würde, oder zumindest eine vergleichbare Quadratmeterzahl an Lebensqualität vorzuweisen hätte. (… warum eigentlich nicht?)

Mein alltäglicher, nächster Meilenstein ist die Kaffeemaschine. Meist erfolgreich. Auch im Ergebnis. Dicht und fast parallel gefolgt von der ToDo-Liste, dem Rechner und diesem treibenden egoistischen Gedanken: ich will -verdammte Hacke- heute Abend total zufrieden und knülle ins Bett fallen. Wie stelle ich das am besten an?!

Filed under: wie im echten Leben — Schlagwörter: — Steffi
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